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So viel Handarbeit steckt in jedem Ronkies-Becher

Veröffentlicht am: 7/19/2026

In diesem Beitrag möchten wir euch zeigen, wie aus einem einfachen weissen Pappbecher ein genussvoller Ronkies-Moment entsteht.

Alles beginnt mit der Verpackung. Da es sich für uns aktuell noch nicht lohnt, bedruckte Becher und Deckel produzieren zu lassen, verwenden wir weisse Becher, die wir von Hand mit unseren Etiketten versehen. Auf jeden Deckel kommt das Sortenetikett, auf den Boden das jeweilige Zutatenetikett, ergänzt mit einem Sticker für das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Lot-Nummer.

Das Bekleben von Deckeln und Bechern ist eine ziemlich zeitintensive Arbeit. Zum Glück übernimmt Ronjas Grossmutter diese Aufgabe mit viel Freude und nimmt uns damit einen grossen Teil der Arbeit ab. Dafür sind wir unglaublich dankbar!

Sind die Becher vorbereitet, geht es an die eigentliche Eisproduktion. Zuerst stellen wir sicher, dass alle Zutaten bereit sind. Die meisten beziehen wir über den TopCC oder die Prodega. Unsere Milch holen wir jedoch immer frisch von einem Bauern aus Buchenloo, denn gute Zutaten sind die Grundlage für gutes Eis.

Anschliessend wird der Eismix angesetzt. Dafür kommen alle Zutaten in den Pasteurisierer, wo die Mischung auf 85 °C erhitzt und danach möglichst schnell auf 4 °C heruntergekühlt wird. Danach darf der Eismix mindestens 12 Stunden bei 4 °C reifen. Diese Reifezeit sorgt später für die cremige Konsistenz unseres Glacés.

Am nächsten Tag startet die eigentliche Produktion. Dafür sind aktuell jeweils drei bis vier Personen im Einsatz. Der gereifte Eismix wird portionsweise in die Eismaschine gefüllt, wo innerhalb von rund fünf Minuten perfektes Glacé entsteht. Anschliessend gelangt das frische Eis in unsere Abfüllanlage und wird sorgfältig in die Portionsbecher gefüllt.

Jeder einzelne Becher wird gewogen und bei Bedarf angepasst, damit auch wirklich überall die richtige Menge drin ist. Danach kommt der Deckel drauf und die Becher wandern direkt in den Schockfroster. Dort werden sie auf -40 °C heruntergekühlt, bevor sie anschliessend in unseren Lagergefrierschrank kommen.

Doch der Produktionstag ist damit noch lange nicht vorbei. Zuerst folgt fast der wichtigste Programmpunkt: die Qualitätskontrolle durch unser Team, oder anders gesagt: das Ausschlecken der Maschinen. Das ist jeweils die süsse Belohnung, auf die sich alle Helferinnen und Helfer freuen.

Zum Schluss steht dann noch der weniger glamouröse Teil an: Alle Maschinen und Geräte werden gründlich gereinigt und abgewaschen. Erst danach ist der Produktionstag wirklich geschafft und es geht für alle in den wohlverdienten Feierabend.

So entsteht mit viel Handarbeit, Leidenschaft und Liebe zum Detail aus einem einfachen weissen Becher ein echter Ronkies-Moment.